Lesewochenende: Lohn, Preis & Profit. Klassenstandpunkte in Zeiten neoliberaler Diskursverschiebung

Stadtteilladen Mitmischen Maxim-Gorki-Straße 40, Magdeburg

"Gegenwärtig herrscht auf dem Kontinent eine wahre Epidemie von Streiks, und allgemein wird nach einer Lohnsteigerung gerufen. Ihr müßt einen festen Standpunkt in dieser überragenden Frage haben. Ich für meinen Teil habe es daher für meine Pflicht gehalten, ausführlich auf die Sache einzugehen - selbst auf die Gefahr hin, eure Geduld auf eine harte Probe zu stellen" (Marx 1865: 103). Dieses Zitat von Marx aus dem verschriftlichten Vortrag mit dem Titel Lohn, Preis und Profit scheint in der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Europa an Aktualität nicht verloren zu haben. Kontinuierlich steigende Preise, damit einhergehende Reallohnverluste und ein halbgares Entlastungspaket nach dem anderen prägen das Tagesgeschehen. Dieser Trias und seine jeweilige Entwicklung wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf die angehenden Tarifbewegungen haben. Bisherige Streiks in diesem Jahr lassen eine Kulmination von Forderungen im Kontext dieser Gemengelage vermuten, die mit härteren Bandagen als sonst zwischen Arbeit und Kapital ausgetragen werden. Schon jetzt kursieren in der Öffentlichkeit als eine Art "Warm-Up" für diese Auseinandersetzungen die üblichen Argumentationen. Bundesfinanzminister Christian Lindner betonte im Juni die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale und setzte auf Runde Tische und kompromissbereite Unternehmer:innen und Arbeiter:innen in den anstehenden Tarifverhandlungen. Auch wenn noch nichts in Stein gemeißelt ist, so zeichnet sich die Tendenz ab, dass die Gewinne privatisiert und die Kosten der aktuellen Situation sozialisiert werden. Einen festen Standpunkt zu bewahren, wie es einst Marx von linken Gewerkschafter:innen forderte, erscheint auch in der Gegenwart der richtige Appell für all jene zu sein, welche die Entwicklung politischer Entscheidungen nicht passiv hinnehmen möchten. So ein Standpunkt braucht jedoch nicht nur normative Gewissheit, sondern zugleich auch Wissen über gesellschaftliche Zusammenhänge. Letzteres wollen wir uns gemeinsam an einem Lesewochenende in Magdeburg aneignen und uns intensiv mit dem Marxschen Vortrag Lohn - Preis - Profit auseinandersetzen. Warum dieser Text? Er bietet einerseits eine einführende Grundlage für alle, die sich schon immer mit den Konzepten der Kritik der politischen Ökonomie auseinandersetzen wollen. Andererseits enthält der Text auch daran anknüpfende Argumentationsmuster - zum Beispiel zum liberalen Paradigma der Lohn-Preis-Spirale - die in aktuellen Debatten als unwiderlegbare Wahrheiten postuliert werden. Beiden Aspekten wollen wir gemeinsam nachgehen und damit die Marxsche Analyse auf ihre Aktualität hin prüfen. Das Lesewochenende wird als Präsenzveranstaltung in Magdeburg stattfinden. Für eine Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Falls ihr Interesse habt und euch verbindlich für das gesamte Wochenende anmelden möchtet, schreibt eine Mail mit folgenden Daten (Name, Wohnort, Motivation) an klassenfragen@riseup.net. Die Teilnehmer:innenanzahl ist auf max. 15 beschränkt.

Gewerkschaftliches Kaffeekränzchen

Stadtteilladen Mitmischen Maxim-Gorki-Straße 40, Magdeburg

Kaffee, Kuchen, Klassenkampf – kommt zum Gewerkschaftlichen Kaffeekränzchen mit der FAU Magdeburg! Am Sonntag, den 27. November laden wir euch ein zu einer lockeren Runde im Mitmischen. Wir bringen Kuchen mit und ihr alle möglichen Fragen zum Thema Gewerkschaft und Arbeitskampf. Ihr habt keine? Kommt trotzdem rum und trinkt mit uns Kaffee. Bringt gerne eure Freund:innen, Kolleg:innen und Familie mit!: Wenn eine Kinderbetreuung gebraucht wird, meldet euch bitte vorher an!

Tanzen im Sitzen

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Agil und fit sein - auch im fortgeschrittenen Alter. Tanzen im Sitzen ist für alle Interessierten offen und bietet Zeit für Bewegung, Spaß und Gespräche.

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Stadtteilladen Mitmischen Maxim-Gorki-Straße 40, Magdeburg

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Erwerbslosen-Sprechstunde

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Jeden ersten und dritten Freitag im Monat um 15 Uhr im Stadtteilladen Mitmischen (Maxim-Gorki-Straße 40). Kontakt via faumd-h4@fau.org

Gewerkschaftliche Sprechstunde

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Jeden ersten Montag im Monat um 18 Uhr im Stadtteilladen Mitmischen (Maxim-Gorki-Straße 40). Kontakt via faumd-arbeitsrecht@fau.org

Tanzen im Sitzen

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Agil und fit sein - auch im fortgeschrittenen Alter. Tanzen im Sitzen ist für alle Interessierten offen und bietet Zeit für Bewegung, Spaß und Gespräche.

Impro-Theaterkurs

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Du willst deiner Kreativität und Spontanität freien Lauf lassen? Dann bist du beim Impro-Theaterkurs der Kiezkommune genau richtig? Immer an jedem 1. und 3. Dienstag im Monat – immer ab 19 Uhr. Kommt vorbei!

Litera-Kiez! Schreibwerkstatt für alle, die Spaß am Schreiben haben

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Wer Spaß am Schreiben hat (oder gerade schreiben muss), ist herzlich eingeladen, die Zeit mit uns in entspannter Atmosphäre zu nutzen. Egal ob Gedichte, Lieder, Biografisches oder auch politische Zeitungsartikel, für alle* findet sich ein Platz. Zum Ende hin können wir uns gerne, wenn gewünscht, zusammen die literarischen Erzeugnisse anhören und Feedback geben - ohne Gewähr auf Expertise. *Ausgenommen sind Menschen, die rechte Positionen (Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus, Homo- und Transphobie, Sexismus, Militarismus) vertreten.

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Gewerkschaftskino: „Luft zum Atmen“ – 40 Jahre Opposition bei Opel Bochum

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Die FAU zeigt den Film "Luft zum Atmen" in Gedenken an den Kollegen Willi Hajek, Beginn ist um 19 Uhr. Eintritt gegen Spende - gebt, wenn ihr was habt - die Einnahmen gehen an Labournet.tv - seid solidarisch und kommt getestet! 1972 gründeten ein paar Arbeiter und Revolutionäre bei Opel in Bochum die "Gruppe oppositioneller Gewerkschafter"(GoG). Die GoG existierte über 40 Jahre und hat mit ihrer radikalen Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert. Als Betriebsräte gaben sie geheime Informationen an die Belegschaft weiter, sie sorgten für achtstündige Betriebsversammlungen, kämpften gegen Krankenverfolgung, organisierten ihren eigenen Bildungsurlaub und versuchten sogar, auf eigene Faust direkte internationale Solidarität zwischen den verschiedenen General Motors Belegschaften in Europa herzustellen, um sich gegen die Standorterpressungen seit den 1990er Jahren zur Wehr zu setzen. Ihre radikalen Aktivitäten kulminierten schließlich in einem der wichtigsten Wilden Streiks der deutschen Nachkriegsgeschichte, als die Belegschaft im Oktober 2004 sechs Tage lang das Werk besetzte und die Produktion in ganz Europa lahmlegte. Ein Portrait von Kollegen, die sich Gehör verschafften. Ein Nachruf auf den engagierten Gewerkschaftler Willi Hajek: https://direkteaktion.org/in-unseren-kaempfen-bleibt-willi-hajek-lebendig/ Trailer unter: https://de.labournet.tv/luft-zum-atmen

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